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Miss Sherlock
26 April 2009 @ 09:11 pm
new livejournal !!!

so, ich hab mich für ein neues LJ entschieden.
kaum anderer name, aber etwas sortierter, neues layout.
wenn ihr noch interessiert seid, mich auf eurer f-list zu führen, added mich doch einfach, ich setz euch gerne wieder auf meine liste! ^^



ein paar von euch hab ich schon wieder hinzugefügt, andere werde ich auch noch wieder adden.

new journal: [info]maverick_murty

new livejournal! hey guys, I moved to [info]maverick_murty
add me, I add you back!
 
 
Miss Sherlock
02 April 2009 @ 05:25 pm
Temporarily Closed

No Journal or New Journal in future
 
 
Miss Sherlock
23 February 2009 @ 05:26 am
Heath Ledger won the Academy Awards for Best Supporting Actor.
He was previously nominated for Best Actor in 2006 for "Brokeback Mountain".
Now Heath won the Oscar for his role of the Joker in The Dark Knight.
Congratulations.






Da es noch zu früh für mein Hirn zum Denken ist )
 
 
Current Location: home
Current Mood: jubilant
Current Music: silence
 
 
Miss Sherlock
22 February 2009 @ 03:36 pm
...  


Good Luck, Heath
 
 
Current Location: home
Current Mood: full
Current Music: Dracula Musical - Ein Leben mehr
 
 
Miss Sherlock
21 February 2009 @ 11:42 am
CONGRATULATIONS!!!




THE DARK KNIGHT MADE IT TO $1 BILLION!

Domestic: $533,090,262 | 53.3%
+ Foreign: $467,991,898 | 46.7%
---------------------------------
= Worldwide: $1,001,082,160 (!!!)

source

and now at sunday/monday the Oscars!
let's hope and pray for Heath.
 
 
Current Location: home
Current Mood: hopeful
Current Music: The Fray - Syndicate
 
 
Miss Sherlock
22 September 2008 @ 10:36 pm
Leichenraub

Also... ich kann mich ja mittlerweile doch als erfahrende Tess Gerritsen-Leserin bezeichnen, nachdem ich mir bis auf den aktuellen Band "Blutmale" alle Romane der Jane Rizzoli & Maura Isles Reihe reingezogen habe. Aber "Leichenraub", der ausserhalb dieser Reihe spielt (Maura Isles hat einen kurzen Gastauftritt, Jane Rizzoli taucht gar nicht auf) war bislang das Beste, was ich von dieser Autorin gelesen habe!
Tess Gerritsen ist wirklich meine persönliche Lieblingsautorin, was Thriller, insbesondere Medizin-Thriller angeht! Und dass, obwohl ich mich immer wenig mit Frauen als Hauptfigure anfreunden kann.
Jedoch... dieses Buch war völlig anders! Eine Richtung, von der ich nie gedacht hätte, dass Tess Gerritsen sie einschlagen würde, aber ich bin hellaufbegeistert.
Und absolut traurig. Was Bücher angeht bin ich ja immer relativ nah am Wasser gebaut und obwohl dies ein Thriller ist, war die Geschichte so rührend, dass ich nicht an mich halten konnte.
Die Charaktere sind leicht liebgewonnen. Selbst der zu Anfangs eher reservierte, tollpatschige Charles aus reichem Hause hatte es mir angetan, sein tragisches Schicksal war nur eines der vielen, die in diesem Buch geschickt und ohne aufgesetzt zu wirken, beschrieben werden. Selbst der doch recht naive weibliche Hauptchara war absolut erträglich.
Was mich letzendlich zu Tränen gerührt hat...
Der Tod eines Charakters natürlich und haaaach ja... die Liebe halt ne? Auch wenn mir sehr danach war, das Buch an dieser bestimmten Stelle einfach zuzuklappen, weil mich diese Seiten ganz besonders berührt haben. Wirklich abzusehen war das ganze auch nicht.
Was das Buch jedoch zu etwas ganz besonderem macht und wofür Mrs. Gerritsen meine volle Bewunderung verdient, ist das Geschick mit der sich die ganze Geschichte zusammensetzt...

Handlung: Zu Anfang sei gesagt Die Geschichte spielt sozusagen in zwei Teilen.
In der Gegenwart findet die frisch geschiedene Julia Hamilton in ihrem kürzlich erworbenen Haus in Boston, das Skelett einer Frau. Nach eingehenden forensischen Untersuchungen ist bald festgestellt, dass es sich bei den Knochen, um das Sekelett einer Frau handelt, die vor fast zweihundert Jahren ermordet wurde. Julia beginnt nun eigenständig zu ermitteln und erhält bald darauf die Unterstützung des alten Cousins und Familienchronisten der Vorbesitzerin. Zwischen einem Haufen alten Papier finden sich schliesslich die Ausschlag gebenden Dokumente. Und Julia staunt nicht schlecht über den Fund. Es sind tatsächlich Briefe des stadtbekannten Oliver Wendell Holmes...

Die Vergangenheit 1830: Norris Marshall schafft es trotz seiner einfachen Herkunft an die Harvard University, um dort Medizin zu studieren. Seine Lehrmeister sind beeindruckt von seinem Talent und nach Jahren, in dem ihm das Leben als einfach Farmerssohn fast unausweichlich schien, scheint er nun doch in den Kreis der Bostoner Gesellschaft aufgenommen zu werden. Zwar noch kritisch beäugt von seinen feinen Mitstudenten, scheint Norris der anerkannte Dr. Grenville jedoch wohlgesonnen, ebenso Wendell Holmes, der sich bald als treuer Freund herrausstellt. Denn bald erschüttert eine Mordserie die Stadt. Der West End Reaper schlitzt und schlachtet und schon bald ergeben sich die ersten Verdächtigen...

Fazit: Viel lässt sich nicht sagen, denn es ist schier unmöglich auch nur einen kleinen Einblick in die Handlung zu gewähren, die letzendlich doch so verworren scheint, sich jedoch zum Ende hin als schlichtweg genial entpuppt. Die Handlungsstränge gehen spannend ineinander über so, dass der Leser stets zum mitdenken animiert wird und es durchweg spannend bleibt. Zudem kommen die historischen Aspekte in keinem Fall zu kurz. Man gewinnt einen detailierten Einblick in die Methoden der "modernen" Medizin des 19. Jahrhunderts, erlebt jedoch gleichzeitig was mit denen geschieht, die alteingebrachte Heilmethoden anzuzweifeln beginnen. Geschickt bleibt Tess Gerritsen sich selber treu. Denn der Roman ist und bleibt ein Medizin-Thriller, für Mimosen gänzlich ungeeignet und ein jeder der es nicht erträgt über Blut, Eingeweide, Ausdünstungen und Eiter zu lesen... Finger weg!

Ach ja, ich bin noch immer beleidigt.... T____T In sämtlichen Büchern, die ich zur Zeit lese, sterben meine Lieblingscharaktere.
 
 
Miss Sherlock
22 June 2008 @ 06:22 pm
Die Bücherdiebin

Manchmal spricht man Empfehlungen völlig umsonst aus und ich werde mich diesmal auch gar nicht bemühen es einem bestrebten Leser ans Herz zu legen. Denn ich glaube man hört nur selten auf Emnpfehlungen und wenn auch nur flüchtig am Anfang, so überwiegt doch der innere Schweinehund und man kommt einem gut gemeinten Rat einfach nicht nach.
Deswegen sag ich nur eines (und das ganz frei heraus), wer dieses Buch nicht liest, ist dumm. Wer es einfach nur an sich vorüber ziehen lässt, aufgrund seiner Dicke oder der Tatsache, dass es "eigentlich" ein Jugendbuch ist, ist dumm!

Ja, [info]shiita, du hattest recht! Kein einziges Mal denkt man, kann der Mann endlich mal einen Punkt machen! Ich war so niedergeschmettert und traurig, als es dann zu Ende war, es hätte noch weitere hundert Seiten mehr haben können und wäre niemals langweilig geworden. Ich habe auf der Arbeit gesessen und gedacht: DU MUSST WEITERLESEN! So sehr ist man davon eingenommen, so sehr gespannt wie die Geschichte dieser wundervollen Charaktere weitergeht!

Der Tod erzählt eine Geschichte und noch nie war der Tod so symphatisch.

Markus Zusak hat ein außerordentliches Talent. Sein Schreibstil ist mit einfachen und kurzen Sätzen versehen, aber er lässt den Tod zu einem wundervollen Erzähler werden, der das in Blut und Asche versinkende Deutschland des 2. Weltkrieges, anhand von Farben, Gerüchen und Eindrücken beschreibt, die einem schier unter die Haut gehen. "Die Bücherdiebin" ist Geschichtsunterricht, Lyrik, Grauen, lachen und weinen in einem!
Ich musste teilweise aufhören zu lesen, weil mir die Geschichte über die Ereignisse und vor allem diese wundervolle und liebenswerten Charaktere, so sehr ans Herz ging, dass sie mir die Tränen in die Augen trieb und das mitten im Bus!

Handlung: Es gilt zu widersprechen. Der Tod ist kein Sensenschwigender Knochenmann im dunklen Kapuzenmantel, sondern ein rastloser Zeitgenossen, der unter den Menschen wandelt, ihre Seelen einsammelt und es auf eine wundervolle Weise versteht uns die Welt zu Zeiten des Holocaust zu beschreiben. Unmittelbar zu Beginn der Geschichte verkündet er: "Ihr werdet sterben". Doch der Tod ist auch ein wundervoller Geschichtenerzähler und er vesteht es auf eine nahezu sanfte Art uns die Geschichte von Liesel Meminger zu erzählen, die inmitten der Nazizeit in Molching, einem kleinen Stätchen an der Amper in der Nähe Münchens groß wird.
Dreimal begegnet der Tod Liesel, drei Wendepunkte ihres Lebens. Die erste Begegnung lässt uns den Tod bei seiner Arbeit begleiten. Denn es ist die Seele von Liesels kleinem Bruder Werner, die er einsammelt, als diese sich mit der Mutter auf den Weg nach Molching befindet. Im Schnee wird der Junge begraben und im Schnee stiehlt Liesel ihr erstes Buch, das "Handbuch für Totengräber". Weitere werden folgen, denn seitdem fühlt sich Liesel von Büchern magisch angezogen. Von ihrem Pflegevater lernt sie das lesen, von ihrer rauhen, aber doch liebenswerten Pflegemutter das Wort "Saumensch". Beides begleitet sie durch die Jahre, regiert vom Führer, Jahre voller Armut, Bomben, Rassenwahn, Hitlerjugend, und Denunziantentum.
Die Menschen von Molching, insbesondere ihr bester Freund Rudi begleiten Liesel in dieser Zeit und auch der Tod sucht ihre Nähe, erzählt er uns ihre Geschichte doch auf so wundervolle sanfte Weise, in der, der Himmel jedesmal eine andere Farbe zu haben scheint.
In all der Zeit beginnen Bücher und deren Wörter Liesel in ihren Bann zu ziehen. Doch als ihr Pflegevater einem jüdischen Faustkämper Zuflucht im Keller ihres Hauses gewährt, scheinen sich die Dinge langsam aber sicher zuzuspitzen. Der Tod begegnet Liesel bald ein zweites Mal, denn Hitler ist ihm ein strenger und unermüdlicher Arbeitgeber, der ihm unaufhaltsam mehr und mehr zu tun gibt.

Fazit: Alleine die Idee den Tod als Erzähler zu wählen, verdient Anerkennung und Markus Zusak lässt den Tod nahezu menschlich wirken. Es ist so schön all die Beschreibungen zu lesen, die Wahrnehmungen des Todes, die wundervollen Charaktere und welche Farben der Tod im Himmel erkennt. Jedes Wort ist einfach so passend gewählt, dass man ganz und gar in der Geschichte aufgeht und mit ihr lebt, mit ihr weint und lacht und zittert. Insbesondere der Charakter Max hat es mir so sehr angetan, dass ich seine Geschichte mit solcher Empfindsamkeit verfolgt habe, dass ich mehr als ein Mal weinen musste. Mehr als "unbedingt lesen" lässt sich hierzu einfach nicht sagen. Ich bin noch immer so berührt.

Textauszug )

Ich spüre meine Seele.
 
 
Miss Sherlock
15 June 2008 @ 04:51 pm
Kafkas Puppe

Durch Zufall habe ich mir dieses Buch zugelegt und ich bereuhe nichts!
Keine einzelne Seite war langweilig!
Es ist so wunder, wunder, wunder, wunderschön, ich kann gar nicht ausdrücken, wie überrascht, berührt, gefangen, fasziniert, beflügelt und zu Tränen gerührt ich war und immer noch bin. Seit ich es gestern ausgelesen habe (man braucht wirklich nur kurze Zeit dafür, weil man's nicht mehr aus der Hand legen möchte), schwebe ich noch immer in dieser Welt, in dieser Zeit und schweife mit meinen Gedanken ab.

ICH, die eigentlich keine Jugendbücher lese, bis auf wenige Ausnahmen, auf die man mich echt mit der Nase draufstoßen muss, bin absolut hin und weg von diesem Jugend- oder sogar... naja fast Kinderbuch? Obwohl die Thematik in ihren vollen Zügen wohl eher einem Erwachsenen begreiflich wird.
SCHRECKT NICHT DAVOR ZURÜCK! Ihr würdet es bereuhen es nicht zu lesen.

Handlung: Das Buch beschreibt den letzten Herbst im Leben des todkranken Schriftstellers Franz Kafka, dessen Werke erst nach seinem Ableben bekannt wurden.
Der früh pensionierte, an Tuberkulose erkrankte Kafka lebt mit seiner Freundin, die er erst einige Wochen zuvor kennenlernte, in recht ärmlichen Verhältnissen in einer kleinen Wohnung in Berlin-Steglitz.
Es ist das Jahr 1923 und auf einem seiner Spaziergänge begegnet Kafka einem kleinen blonden Mädchen, das seine Puppe verloren hat.
Um das Mädchen zu trösten erfindet Kafka eine Geschichte rund um die verloren geglaubte Puppe. Lenas Puppe ist lebendig geworden und in täglichen Briefen, die Kafka für das Mädchen verfasst, berichtet es von seinen Reisen, von den Abenteuern und tröstet so die kleine Lena über den Verlust des geliebten Spielzeugs hinweg. Bis auf ein paar unglückliche Ausnahmen, treffen sich Kafka und Lena jeden Tag im Park und immer hat der elegant in schwarz gekleidete Mann einen Brief für Lena dabei.

Fazit: Selten etwas so wundervolles gelesen! In seiner Einfachheit besticht Gerd Schneider mit einer unendlich liebevollen Beschreibung des von der Krankenheit gezeichneten Schriftellers.
Es ist einfach nur furchtbar rührend wie Kafka sich um das Mädchen kümmert und nicht nur das. Die Beschreibung des Menschen Franz Kafka trifft mitten ins Herz. Zwar bediente sich Gerd Schneider sicherlich einiger Freiheiten, aber im Großen und ganzen beruhen diese Schilderungen auf Fakten, den Briefen und Tagebucheinträgen, die der Nachwelt erhalten blieben.
Die Puppenbriefe hat es im Übrigen wirklich gegeben, soviel sollte gesagt sein.

Textauszug )

Egal ob jemand dies jetzt als Arroganz bezeichnen möchte, oder nicht und wenn es als solche aufgefasst wird, ist es mir jetzt auch egal. Aber ich kann mich in der Regel doch damit rühmen, eigentlich ein Leser recht anspruchsvoller Literatur zu sein. Ernsthaft: Klassiker waren schon immer ein Steckenpferd von mir, seit ich mit circa acht Jahren Zwanzig Tausend Meilen unter dem Meer von Jules Verne gelesen habe. Mit ca. 12 Jahren wurde ich zum absoluten Edgar Allen Poe Fan.

Doch eines blieb mir seit wir uns im Deutsch-Unterricht damit beschäftigten, auf immer verwährt: Franz Kafka.
Bis jetzt! Barriere endlich gebrochen, ich WERDE definitiv noch einmal dazu ansetzen Kafka eine Chance zu geben und mir gleich vom nächsten Gehalt die bekanntesten Werke zulegen. Warum diese Wandlung?
Aufgrund dieses wunderbaren, einfach wunderbaren Buches.
 
 
Miss Sherlock
11 January 2008 @ 01:12 pm
Title: Kein Titel; da Teil eines größeren Ganzen XD
Author: Yusuka/Miss Sherlock [info]murty_neeze
Fandome: FRANKENSTEIN or The modern Prometheus
Disclaimer: Geschichte FRANKENSTEIN wurde geschrieben von Mary Wollstonecraft Shelley, geb. Godwin.
Erstmals anonym veröffentlicht im Jahre 1818, erzählt der Roman die Geschichte des jungen Schweizers Victor Frankenstein, dem es gegen Ende des 18. Jahrhunderts gelingt einen künstlichen Menschen zu erschaffen.


Kommentar: Diese Fan Fiction ist [info]neera gewidmet, als sehr spätes Weihnachtsgeschenk. Meine kreativen Phasen sind allerdings nicht so präszise zu berechnen wie ein Eisprung , deswegen diese lange Wartezeit, tut mir also leid >__<
Allerdings bin ich wirklich zufrieden mit der Story, auch wenn es sehr schwierig war etwas in einem derartigen Stil zur Vollendung zu bringen. Die altmodische und sehr gehobene sprache zu imitieren war gelinde gesagt ein Graus >__< Falls es also ein wenig zu geschwollen klingt war ich wohl doch nicht so gut ^^; Verzeiht, ich hab mir aber trotzdem Mühe gegeben es einigermaßen glaubwürdig rüberzubringen.
Und Asche über mein Haupt! Es. ist. ja. soooo. voller. Shônen-Ai Hints
T___T Ich konnt nix dafür, ich mag die beiden so sehr, ausserdem gibt es mehr als genug Andeutungen im Original, reicht also als Rechtfertigung XD

Hintergrund: Die FF spielt irgendwann im neunzehnten Kapitel des Buches, also in der Zeit, als Victor Frankenstein mit seinem besten Freund Henry Clerval nach England und dann weiter nach Schottland aufbricht.
Wer das Buch noch lesen möchte: Wirkliche Spoiler-Gefahr besteht eigentlich nicht. Wer kennt nicht die Geschichte von Frankenstein? ... naja, zumindest ansatzsweise? ^^;

Widmung und Musik )

So, genug blabla, Kritik ist herzlich willkommen, eigentlich jede Art eines Feedbacks, wäre nett, hab das gerne.... ja, finds toll wenn ich erfahren würde wie das ganze so ankommt.

Aus einem bestimmten Grund hat die FF keinen Titel, darauf werde ich allerdings irgendwann nochmal zurückkommen ^_~


FRANKENSTEIN Fan Fiction )
 
 
Miss Sherlock
25 November 2007 @ 07:43 pm
FRIENDS ONLY
comment to be added
please feel free to add me, then leave me a comment and I might add you back


~ just leave me a message when you know me from somewhere in the wide world or want to know who is this girl.
When we have something in common or I know you, be sure that I'll add you


- please add me FIRST and then comment on this entry!
- don't add me only to have more friends on your f-list
- no stalkers, I swear I'll kick your ass!
- don't be rude or moan around when I don't give a comment on your entrys every day, hey men, I have a job XD
- hey guy, I remind you that I have a REAL LIFE!


this journal...

∙ language: 70 % german, 30 % crappy english
∙ books & movies addicted
∙ writing fan fictions
∙ a lot of bla bla bla...
∙ fangirlism & daily junk
∙ maybe photos from my silly face and other things
∙ uh pictures, pictures, pictures!!!

please check my userinfo for more information. thank you! <3
 
 
Miss Sherlock
25 November 2007 @ 03:45 pm
stolen from [info]kayleigh_loire
think it's a good idea ^___^
please joy!

Here are the rules: )


My Wishlist:


1. I collect pictures (postcards, calendars etc....) from famous passenger ships like Queen Mary 2, Titanic & Olympic, Resolute and Lusitania.

2. Books! Maybe your favorite novel? I love to read thrillers, mystery stories, history... almost everything than fantasy or sience fiction ^^;

3. fanarts! I'll fall totally in Love when you're able to draw the Victor Frankenstein who is in my head *__* XDXDXD ~ <3 <3 <3

4. little cute things like necklaces, hair stuff, note books, cellphone straps, stickers, sweets, little pink things.

5. make-up! XD like nailpolish, eyeliner, eyeshadow in crazy colors.

6. something with white flowers. be creative! XD

7. movie/tv posters!!! (Sweeny Todd, Charlie and the Chocolate Factory, sunshine, Last Samurai, House M.D., Marie Antoinette, The X-Files (The Lone Gunmen), Breakfast on Pluto, Batman Begins...

8. pictures (postcards, posters ???) with sexy mens on it? XDlike my favorite actors ^_~

9. things from/showing New Zealand, Ireland and Scottland.

10. something what you think it would be a nice idea. ^^


My address )

So I'll try to find something nice for you too! ^^
 
 
Current Location: home
Current Mood: creative
Current Music: Sina's voice
 
 
Miss Sherlock
18 November 2007 @ 02:48 pm
FRANKENSTEIN oder der moderne Prometheus

Ich habe euch gewarnt, hier ist es: Für alle, die mittlerweile genervt hiervon sind, ist es natürlich möglich das ganze zu überlesen, ich hoffe ihr seid euch im Klaren, dass das immer eine Option ist. Für alle, die es interessieren sollte, geht’s dann hier weiter.
Ich schreib dieses Review in der Hoffnung mit all den Vorurteilen, die das Buch überdecken, ein wenig aufzuräumen und vielleicht auch den einen oder anderen davon zu begeistern, denn ich bin sicher, würde manchen nicht diese schwerwiegende Barriere von über Jahrzehnte mühsam erschaffene Vorurteile, das Interesse nehmen, wäre der Stoff längst erfolgreich in irgendwelchen Anime/Manga Foren zu finden und die elendig nervenden Shônen-Ai Fans würden sich über die Geschichte ebenfalls hermachen. Bei diesem Punkt kann man dann doch von Glück reden, dass es nicht so weit gekommen ist. Für alle anderen jedoch, die gerne mal eine Lektüre bevorzugen, die einen gewissen Wert hat, ist dieses Buch haargenau das Richtige. So, bevor ihr beginnt diese Review zu lesen (als ob -_-), werft alles was ihr bislang zu FRANKENSTEIN kanntet über Bord! Als erstes wäre zu sagen, dass wenn man von Frankenstein spricht, es sich nicht um das Monster an sich handelt. Gemeint ist der Schöpfer dieser unheilvollen Kreatur. Und seid darauf gefasst wie sehr ihr euch, genau wie ich zuvor, in euren Vorstellung zu diesem irrt! Victor Frankenstein; so der volle Name ist ein junger Mann, der durchaus das Potenzial zum obersten Bishonen hätte. Sein Charakter offenbart sich in diesem wunderbaren Roman so ausführlich, dass ich es hier nicht zu beschreiben vermag. Lasset also ab von euren Vorstellungen eines grauhaarigen irre lachenden Wissenschaftlers, der auch eher als böse und heimtückisch in Film und anderen Medien dargestellt wird. Frankenstein ist ein höflicher, freundlicher aber auch sehr naiver und nicht zu letzt unglaublich ehrgeiziger und leidenschaftlicher junger Mann. Aber wie gesagt, ihn zu beschreiben ist unmöglich, ausserdem wage ich es nicht jemanden, der dieses wundervolle Buch hiernach vielleicht doch noch lesen will, die Freude und Begeisterung zu nehmen, die einem zwangsläufig beim lesen des Romans überkommt.

Begonnen hat das alles nur mit diesem von mir bereits erwähnten Hörspiel, das ich mir auf der Frankfurter Buchmesse zugelegt hatte. Anfangs nur auf der Suche nach Audiomaterial mit Klaus-Dieter Klebsch, griff ich auf das Hörspiel zurück. Als ich dann aller Vorurteile nach dem hören dieses unglaublichen Hörspiels beraubt war, widmete ich mich sofort diesem Buch und nun stehe ich hier und bin immer noch erstaunt darüber wie sehr Shelleys Stil dem meinen gleicht, den ich anzustreben versuche… zu erzählen mit einer Intensität, dass dem Leser die Tränen kommen.

Handlung: Fest entschlossen eine Passage zum Nordpol zu finden, startet der 28-jährige Forscher Robert Walton gegen Ende des 18. Jahrhunderts eine Expedition in das ewige Eis der Arktis. In regelmäßigen Briefen berichtet er seiner Schwester daheim in England die Fortschritte und Rückschläge seiner Reise, ebenso wie seine Sehnsucht nach einem Freund, der seinen Forscherdrang zu teilen vermag.
Während das Schiff droht vom Packeis eingeschlossen zu werden, beobachten Robert und die Mannschaft des Forschungsschiffes eine riesenhafte Gestalt auf einem Hundeschlitten, die in Richtung Norden eilt. Wie erstaunt ist der Forscher, als sie am darauf folgenden Tag jenseits des Festlandes, einen jungen Mann an Bord nehmen, der seiner Rettung seltsamerweise erst einwilligt nachdem ihm das Ziel der Reise bekannt gegeben wird. Völlig am Ende seiner Kräfte und von Hunger und Kälte gezeichnet, gelingt es der Mannschaft den schwerkranken Mann halbwegs ins Leben zurückzuholen.
Der Name des neuen Passagiers: Victor Frankenstein... Read More )

Irrtümer: Die weitere Handlung der Geschichte dürfte grob bekannt sein: Frankenstein gelingt es künstlich Leben herzustellen, indem er mit Hilfe von Elektrizität einer aus Leichenteilen zusammen gestellten Kreatur Leben einhaucht. Das ist die Geschichte von Frankenstein, die jedes Kind und jeder Erwachsene kennt. Oder etwa doch nicht?
Es ist immer wieder erstaunlich zu sehen was für ein falsches Bild entstehen kann, einfach nur weil der Mensch selbst zu faul ist sich mit etwas auseinanderzusetzen was er bereits glaubt zu kennen.
Mit dem Namen "Frankenstein" identifizieren wir stets das Monster an sich, nicht alle wissen, dass es sich dabei wie erwähnt um den Namen des Wissenschaftlers handelt, der die Kreatur erschafft. Dr. Frankenstein ist wiederum ebenso falsch, denn Frankenstein ist zu jung für einen derartigen Titel, zwar studiert er in Ingolstadt Naturwissenschaften, brach dieses Studium jedoch ab, um Orientalistik zu studieren, auch dieses Studium führt er allem Anschein nach nicht zu Ende.

Ausserdem prägt uns ein falsches Bild der Geschichte an sich. Mary Shelley schrieb nicht eine einfache Horrorgeschichte. Ob FRANKENSTEIN dies überhaupt ist, bleibt ebenfalls zu bezweifeln. Shelley führt uns eher die Geschichte eines bemitleidenswerten jungen Mannes vor Augen, der an seinem Ehrgeiz, der fast an Wahnsinn grenzt, scheitert und schliesslich zerbricht. Sie warnt vor dem Drang der Menschheit, die es sich anmaßt Gott zu spielen und leichtfertig mit dem Leben umzugehen, über den Wahnwitz sich über die menschlichen Grenzen zu erheben und der Anmaßung über Leben und Tod bestimmen zu können. Die Geschichte erzählt zudem das bedauernswerte Schicksal eines von der Gesellschaft ausgestoßenen Geschöpfes, das weder Liebe, Zuneigung noch Akzeptanz zu Teil werden und somit verdammt ist in völliger Einsamkeit vor sich hin zu leben, das aber trotzdem versucht einen Platz im Leben zu finden. Anfangs unschuldig und guten Willens, mutiert das Geschöpf zum Mörder, erfüllt von Rachegedanken, um seinen Schöpfer zu vernichten, der ihm das einzige Glück auf Erden verweigert zu dem nur dieser fähig ist es zu erfüllen... ein ihm ebenbürtiges weibliches Geschöpf, das ebenso entstellt wie er, ihn nicht abweisen würde.

Bekannte Freiheiten der Medien... )

Textauszüge (besser bekannt als Lieblingsstellen XD )

Mag man mich auch für albern halten mich für ein so altes Werk zu begeistern, das eigentlich, als ausgelutschtes Thema bezeichnet werden könnte, für jemanden der seit seiner Kindheit begeistert von Schriftstellerei und Literatur ist, ist dieses Werk jedoch eine einzige Freude. Noch nie konnte ich mich einem Buch so sehr hingeben, noch nie so sehr mit ihren Charakteren leiden. Ich ertappte mich dabei wie ich die letzten Seiten lesend, auf meinem Bett saß und ein Schluchzen unterdrückte. Ich hatte die Hand vor den Mund geschlagen und meine andere, die das Buch hielt zitterte ein wenig. Ich bekomme jetzt noch eine Gänsehaut wenn ich an einige Textstellen denke und das nicht aus dem Grund, den man bei der Geschichte FRANKENSTEIN vermuten würde. Shelleys Stil vermittelt einem nur zu glaubwürdig die Gefühle und Empfindungen ihres Hauptcharakters. Denkt man an die arme jämmerlich verstoßene Figur, fällt es einem Schwer sein Mitgefühl für Victor mit dem für das Monster im Gleichgewicht zu halten. Shelley erschafft einen Konflikt im Leser. Einerseits ist Victors Leiden so ausgeschildert und detailliert beschrieben, dass man gar nicht anders kann, als tiefstes Mitleid mit ihm zu empfinden, auf der anderen Seite verachtet man seine Tat und gruselt und ekelt sich im gleichen Maße davor, verwünscht ihn fast für das Leiden seiner von ihm selbst verstoßenden Kreatur, da er so leichtfertig mit dem Leben umsprang. Besonders die Passage im Buch, die aus der Sicht des Geschöpfes erzählt wird, weckt im Leser tiefstes Mitgefühl. Schliesslich ist die Kreatur unschuldig an ihrer Erschaffung, erfährt aber von Anbeginn ihrer Entstehung nur Leid und Grausamkeit. Victor jedoch ist ein junger überaus intelligenter und hochbegabter Student, der es eigentlich besser wissen müsste, aufgrund seines krankhaften Ehrgeizes jedoch alle Vernunft in den Hintergrund drängt. Seine Entwicklung vom Wunderkind zum vom Forscherdrang zerfressenden Lehrling der Wissenschaften ist so glaubwürdig und liebvoll dargestellt, dass keinem Leser seine Handlungen innerhalb der Geschichte je stutzen lassen.

Warum so viele Filme, Bücher und sonstige Medien diese wunderschöne Geschichte falsch oder extrem verzerrt darstellen, bleibt einem unverständlich. Natürlich bedienen sich Filme z.B. nie genau der Urhandlung einer Geschichte, warum aber noch nie jemand auf die Idee kam FRANKENSTEIN im Nachhinein, als das darzustellen was es eigentlich ist, bleibt mir ein Rätsel. Bleibt nur zu vermuten, dass es kommerziell gesehen besser ist eine ursprünglich so schöne Geschichte zu verhackstückeln, um den Zuschauern lieber rasante und brache Unterhaltung darzubieten, als auf philosophischer Ebene eine Moral zu vermitteln, die auf eine intelligente Art und Weise doch nicht so kitschig rüberkommt wie man erwarten würde.
 
 
Miss Sherlock
12 November 2007 @ 06:28 pm
The Wind That Shakes The Barley
Ein Film den ich mir vorrangig nur aus einem Grund zugelegt habe; Cillian Murphy. Dass es ein Independent Film ist, macht die Sache noch interessanter, denn man muss wissen: Die Nic liii~iebt Indie-Filme! Zwei weitere Punkte wieso mir dieser Film noch ein paar Tage im Kopf spuken wird: Zu einem die wunderbaren Landschaftsaufnahmen Irlands, denn die Nic liii~iebt Irland und desweiteren die Aufgreifung eines sehr interessanten Themas der Geschichte und Politik; die irische Unabhängigkeit. Zarten Gemütern oder völlig Politik und Geschichts-Desinteressierten, sei dieser Film allerdings nicht zu empfehlen. Zu viele Tote, zu viel Brutalität, die sich nahe der Realität von damals hält und sehr viel Material zum diskutieren, irgendwann steht man zwischen zwei Stühlen...

Handlung: Irland 1920: Der junge Arzt Damien gibt eine vielversprechende Karriere in London auf, um an der Seite seines Bruders Teddy für die irische Unabhängigkeit zu kämpfen. Schlecht bewaffnet ziehen sie in einem gnadenlosen Guerilla-Krieg gegen die britischen Truppen in den Kampf. Doch nach dem zweifelhaften Friedensvertrag, stehen sich Damien und sein Bruder im darauffolgenden Bürgerkrieg plötzlich aufgrund ihrer Meinungsverschiedenheiten, als Todfeinde gegenüber.

Mehr... )

Bilder zum Film )
 
 
 
 

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